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Walzenproduktion

Prozessschritt 1
In fünf Induktionsöfen mit einem Fassungsvermögen von 3 bis 24 Tonnen werden Einsatzmaterialien wie Stahl- und Walzenschrott, Roheisen und Legierungselemente aufgeschmolzen.
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Einschmelzen

Prozesschritt 1
In fünf Induktionsöfen mit einem Fassungsvermögen von 3 bis 24 Tonnen werden Einsatzmaterialien wie Stahl- und Walzenschrott, Roheisen und Legierungselemente aufgeschmolzen.
Prozesschritt 2
Im horizontalen Schleuderguss wird das hochlegierte, flüssige Walzenmanteleisen in eine sich drehende Kokille aus Schmiedestahl horizontal eingegossen.
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Schleuderguss

Prozesschritt 2
Im horizontalen Schleuderguss wird das hochlegierte, flüssige Walzenmanteleisen in eine sich drehende Kokille aus Schmiedestahl horizontal eingegossen.
Prozesschritt 3 & 4
Nach dem Erstarren des Manteleisens wird die Kokille abgebremst, von der Schleudergussmaschine abgehoben und mit den Unter- und Oberzapfenformen verbunden.
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Gießen

Prozesschritt 3 & 4
Unmittelbar nach dem Erstarren des Manteleisens wird die Kokille abgebremst, von der Schleudergussmaschine abgehoben und mit den Unter- und Oberzapfenformen verbunden.

Anschließend wird die Form mit dem Kerneisen im statischen Gießverfahren von oben fallend voll gegossen. Der Gießprozess wird dabei über die Zeit und die Temperatur gesteuert, eine genaue Einhaltung des Ablaufes ist für eine perfekte Bindung zwischen Mantel und Kern von entscheidender Bedeutung.
Prozesschritt 5
In der Wärmebehandlung werden dem Fertigprodukt die geforderten Materialeigenschaften je nach Anforderung im Walzwerk verliehen.
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Materialeigenschaften

Prozesschritt 5
In der Wärmebehandlung, für die elektrisch beheizte Herdwagenglühöfen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 120 Tonnen zur Verfügung stehen, werden dem Fertigprodukt die geforderten Materialeigenschaften wie Oberflächenhärte, Festigkeit und Eigenspannungszustand je nach Anforderung im Walzwerk verliehen.
Prozesschritt 6
Ihre endgültige Form und Oberflächengüte erhalten die Walzen in der mechanischen Fertigung.
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Prozesschritt 6
Ihre endgültige Form und Oberflächengüte erhalten die Walzen in der mechanischen Fertigung auf modernen CNC-gesteuerten Bearbeitungsmaschinen wie Dreh-, Schleif-, Fräs- und Bohrmaschinen.

Die mechanische Bearbeitung erfolgt zu mehr als 95 % im Trockenverfahren. Die dabei anfallenden Späne und Zapfenabstiche werden als Kreislaufmaterial in den Schmelzbetrieb zurückgeführt.